Drei Tage (beginnend an Fronleichnam) konnten wir unser jährliches Jugendlager abhalten, auch wenn wir für den Einstieg den Steg des Nachbarn nutzen mussten (unser Steg war da schon ca. 25 cm unter Wasser).
Aber angesichts des Wetterberichtes wurde der Sonntag dann abgesagt und die letzte Einheit (mit anschließendem Grillfest) auf Samstag, den 15. Juni verlegt.
Wie sich herausgestellt hat, war das eine gute Entscheidung. Denn am Sonntag vormittag war auch vom Nachbarssteg nichts mehr zu sehen und die ersten Boote mussten verlegt werden. Am Nachmittag war dann das Wasser in unserem Bootshaus und wir mussten dort alles vom Boden weg in Sicherheit bringen. Und Sonntag abend haben wir uns entschieden, die Boote von unserem Gelände auf die angrenzende Wiese zu verlegen. Und tatsächlich ist das Wasser dann noch einmal um 15 cm gestiegen.
Heute, Montag, dürfte der Scheitelpunkt des Hochwassers erreicht sein. Das Wasser steht jetzt ca. 20 cm hoch im Bootshaus und das Gelände ist ziemlich komplett überflutet. So wie es ausschaut, sollten wir trotzdem ohne gröbere Schäden davon kommen. Dafür ein Dank an alle, die bei den Evakuierungsaktionen mitgeholfen haben und auch an die vielen, die ihre Hilfe angeboten haben.
Für alle, die noch nicht am See waren, einige Impressionen: